Nachdenken 2


Verändere Deine Gedanken und Du veränderst die Welt !

(anonym)


Hoffnung
ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

(Vaclav Havel)


Gesagt ist noch nicht gehört
Gehört ist noch nicht verstanden
Verstanden ist noch nicht einverstanden
Einverstanden ist noch nicht angewandt
Angewandt ist noch nicht beibehalten.

(Professor Konrad Lorenz)


Erzähle es mir –
und ich werde es vergessen.
Zeige es mir –
und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun –
und ich werde es behalten.

(Konfuzius)


Wenn du alleine träumst,
ist es nur ein Traum.

Wenn wir aber gemeinsam träumen,
dann ist das der Beginn der Wirklichkeit.

(Don Helder Camera)

Versuche alles, als ob es von dir selbst abhinge
und vertrau dich dann mit geschlossenen Augen Gott an,
als ob bei ihm und allein bei ihm die Lösung läge.
(Ignatius von Loyola)

Wenn du Veränderung in der Welt sehen willst,
musst du selbst die Veränderung sein.

(Mahatma Gandhi)

Man kann den Menschen
nichts beibringen.

Man kann ihnen nur helfen,
es in sich selbst zu entdecken.

(Galileo Galilei)

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
(Erich Fried)

Welch ein Irrtum zu glauben,
das Leben sei da, uns gerecht zu werden.

Es ist ein Geschenk,
dem wir erst gerecht werden müssen.

Das Leben versagt sich keinem,
nur wir versagen uns ihm –
viel zu oft.

(Christine Busta)

Es heißt: das geht nicht!
Dann kam einer, der wußte das nicht
und hat’s einfach gemacht.

(anonym)

Der Mann auf der Insel

Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel. Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.
„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten.

Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer. Der Mann war beunruhigt.
„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten.

Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann erschrak nun heftiger.
„Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er. Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, noch immer abzuwarten. „Bis jetzt“ sagte er sich, „ist ja alles gut gegangen.“

Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte. „Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen.“ war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank.

(Nach Franz Hohler, leicht umgeschrieben)


Der Mann und die Dunkelheit

Es war einmal ein Mann, der in einem dunklen Zimmer wohnte. Er mochte die Dunkelheit nicht und er versuchte, sie mit Beschimpfungen und Beschwörungen zu vertreiben. Aber die Dunkelheit verschwand nicht.

Eines Tages besuchte ihn eine weise Frau. Sie sagte zu ihm: „Das was dich ärgert, die Dunkelheit, wie du es nennst, gibt es eigentlich gar nicht. Dagegen zu kämpfen bringt deshalb überhaupt nichts. Konzentriere dich lieber darauf, mehr Licht in deine Wohnung zu bringen und du wirst sehen, dass dein Problem damit von allein verschwindet.“

Der Mann lachte nur und rief: „Ha! Das kann nicht sein. Keine so einfache Methode kann einen so übermächtigen Feind wie die Dunkelheit besiegen. Du irrst, närrisches Weib!“ Und so verbrachte der Mann den Rest seines Lebens in der Dunkelheit, von der er glaubte, sie sei unbezwingbar.

Das Licht einer einzigen Kerze hätte ihn vom Gegenteil überzeugen können…

(Verfasser unbekannt)