Katholische Integrierte Gemeinde

Die KIG sagt über sich selbst:

Die Katholische Integrierte Gemeinde ist eine Gemeinschaft in der katholischen Kirche. Zu ihr gehören Familien und Alleinstehende, Laien und Priester. In ihrem Ursprung geht sie auf die Zeit unmittelbar nach dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg zurück. Sie will ein Ort für ein aufgeklärtes und unverkürztes Christentum sein. Ihre Aufgaben finanziert sie selbständig und unabhängig, in privater Initiative.
Die Integrierte Gemeinde ist als Verein im Sinne des katholischen Kirchenrechts in Diözesen in Deutschland, Österreich, Italien und Tansania errichtet und anerkannt.

Ihre Ziele aus den Statuten herausgelesen:

„Die Katholische Integrierte Gemeinde versucht, in einer der Kirche entfremdeten Welt das Evangelium in einer solchen Gestalt präsent zu machen, dass auch Fernstehende wieder einen Zugang zum Glauben und der Gemeinschaft der Katholischen Kirche finden können.
Zu den Aufgaben der Katholischen Integrierten Gemeinde gehört es, ihre Erfahrungen in die Formulierung der katholischen Theologie einzubringen. So will sie vor allem auch zu einer Formulierung einer Theologie des Volkes Gottes und der gemeinsamen Wurzel des jüdisch-christlichen Offenbarungsglaubens beitragen.
Personen, die der Katholischen Integrierten Gemeinde zugehörig sind, verknüpfen in den verschiedenen Bereichen ihr Leben auf vielfältige Weise miteinander, je nach ihren Möglichkeiten und ihrer Berufung.“

Aus der historischen Entwicklung der Gemeinde:
Die Frage ‚Wie lässt sich das Christentum im Alltag leben?‘ ist keine theoretische. Ab 1964 beginnen sie in München Gottesdienste zu feiern, halten Seminare und schreiben und drucken eigene Veröffentlichungen. Sie kommen als Gruppe vom Berg in die Stadt – vom Fest in den Alltag. Einige Jahre lang geben sie die Zeitschrift ‚Die integrierte Gemeinde‘ heraus. Von ihr bekommt die Gruppe ihren Namen.
Sie finanzieren alles selbst und positionieren sich damit bewusst ‚außerhalb‘ der herkömmlichen kirchlichen Strukturen (Kirchensteuer, Pfarrzentren), um ihre Suche frei und unabhängig verfolgen zu können: Ganz weltlich und zugleich ganz gottgehörig leben und handeln – wie geht das zusammen?

 

Als ich 1972 der IG begegnet bin, hat mich das umgeworfen…, es war für mich ein Beweis, dass die Verheißungen Gottes Realität sind, die Zeugnisse in der Bibel über die Urgemeinde nicht nur schwarze Druckerschwärze auf weißen Papier, sondern dass das christliche Leben tatsächlich auch heute aus Mark und Bein bestehen kann und Veränderung in die Welt bringt.

Die Veränderungen sind abzulesen durch die Einwurzelung in das Leben, das ist durch folgende Initiativen und ohne fremde Finanzierung gegeben:

  • Eigenes Gemeindezentrum
  • Fest- und Tagungshaus mit Krankenstation
  • Wohnen auch in Gemeinschaftshäusern
  • Eigener Kindergarten, Grundschule, Gymnasium
  • Wirtschaftsbetriebe werden in das Leben der Gemeinde einbezogen (Druckerei, Pumpenfabrik, Landwirtschaft, Bankwesen…)
  • Bei der Filiation nach Tansania: es entstanden eine Landwirtschaft, Metzgerei, Molkerei und Bäckerei, eine Schreinerei, Aufforstung wurde betrieben und Brunnen gebaut, die Stromversorgung verbessert. Heute betreiben tansanische Mitglieder der Integrierten Gemeinde einen Kindergarten mit Vorschule, eine Primarschule und ein Mädcheninternat.
  • Initiativen zur Verbreitung der neuen Lebensart (in Rom päpstliche Lateran-Universität: Lehrstuhl für die Theologie des Volkes Gottes auch mit Fernstudium, Forum Zeit-
    geschehen -eine Gesprächplattform, Theologica – eine theologische Schriftenreihe)

Homepage zur IG:
Katholische Integrierte Gemeinde

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